Skip to content

Wie werde ich Heilpraktiker:in?

Erfolgreich durch die Heilpraktiker:innen-Ausbildung: Eine komplette Übersicht von „Ich will Heilpraktiker:in werden“ zu „Selbstständig Heilkunde ausüben“

By docmoritz
25.05.2024
Lesedauer: 10 Minuten
tag 6-big

Du hast beschlossen, Heilpraktiker:in zu werden, um anderen Menschen ganzheitlich zu helfen. Du möchtest deine Kompetenz leben und selbstständig arbeiten. Dein Traum ist es, eine erfolgreiche Praxis zu führen, in der du mit Fachwissen und Empathie die Gesundheit deiner Patient:innen förderst.

Jetzt, wo du den Entschluss gefasst hast Heilpraktiker:in zu werden, bleibt die Frage wie Du alle die verschieden Herausforderungen auf deinem Weg zum praktizierenden Heilpraktiker:in meisterst.

Erfolgreich durch die Heilpraktikerausbildung

Um Heilpraktikerin zu werden, musst Du erstmal die Prüfung bestehen. Aber da erzähle ich dir wahrscheinlich nichts Neues.

Die gute Nachricht ist: Du kannst dich selbstständig mit den richtigen Methoden und Ressourcen vorbereiten. Die schlechte Nachricht, eine komplett eigenständige Vorbereitung ist nicht immer ganz einfach. Hier erfährst du, wie du das trotzdem schaffst und welche Unterstützung dir dabei helfen kann.

paerchen zweifel

Alles was Du auf dem Weg zur/zum Heilpraktiker:in brauchst

1. Deine Entschlossenheit und die Checkliste zum Erfolg

Deine Entschlossenheit ist der Antrieb der deinen Traum Realität werden lässt. Die erforderliche Kenntnisprüfung und die Vorbereitungen bis dahin sind nur einige der Schritte auf deinem Weg. Es wird Tage geben, an denen du alles hinwerfen möchtest, Tage, an denen du dich überfordert fühlst. Es ist entscheidend, dass du deine Fähigkeiten nutzt, um das Ziel nicht aus den Augen zu verlieren. Lass dich von deiner Vision leiten, dem Tag deiner Praxiseröffnung, oder dem Moment des ersten Dankbriefs deiner Patientin, und ziehe Kraft aus deiner Entschlossenheit, um alle Herausforderungen zu meistern und deine Träume zu verwirklichen.

„Nicht Erfolg ist der Schlüssel zum Glück, sondern Glück ist der Schlüssel zum Erfolg. Wenn du gerne tust, was du tust, wirst du auch erfolgreich sein.“ ― Albert Schweitzer.

Um dir auf diesem Weg strukturierte Unterstützung zu bieten, haben wir eine umfassende Checkliste erstellt. Diese Checkliste hilft dir, systematisch alle notwendigen Schritte zu überprüfen und sicherzustellen, dass du für die Herausforderungen als Heilpraktiker:in gerüstet bist. In dieser Checkliste findest du Anregungen, deine Fortschritte regelmäßig zu überprüfen und bei Bedarf Anpassungen vorzunehmen. Dies unterstützt dich dabei, auch in schwierigen Zeiten am Plan festzuhalten.

Ein wichtiger Bestandteil der Checkliste ist die Auseinandersetzung mit deinen eigenen Fähigkeiten und Ressourcen. Sie ermutigt dich, Klarheit über deine Motive und Gründe zu gewinnen, warum du diesen Berufsweg eingeschlagen hast.

Der Weg zum Heilpraktiker oder zur Heilpraktikerin ist zwar anspruchsvoll, aber mit der richtigen Planung und den richtigen Werkzeugen durchaus machbar. Nutze die bereitgestellte Checkliste als Leitfaden, um deinen Weg effektiv zu gestalten und dich auf den Erfolg auszurichten. 

erfolg-tun

Dein Weg, deine Vision: 
Selbstständigkeit und Unterstützung

2. Selbstständigkeit und die Notwendigkeit von Unterstützung

Wenn du den Weg zur Selbstständigkeit als Heilpraktiker einschlägst, ist besonders in der Ausbildungszeit, in der du sowohl die Anforderungen deiner Ausbildung als auch deine aktuellen Lebenssituationen meistern musst, ein breites Spektrum an Fähigkeiten erforderlich. Neben sozialen Kompetenzen und der Fähigkeit zur Empathie, die für eine effektive Kommunikation mit Patienten entscheidend sind, benötigst du organisatorisches Geschick und strategische Planung. Wichtig ist dabei auch der Aufbau deiner fachlichen Kompetenz, welche die Grundlage deiner zukünftigen Praxis bildet. Es ist wichtig, dass du dir bewusst bist, welche Unterstützung und Hilfsmittel du benötigst, um erfolgreich zu sein.

Erkennen des Bedarfs an Unterstützung

 

Der Schritt in die Selbstständigkeit bedeutet, dass du nicht mehr nur definierte Arbeitsaufträge und deine fachliche Rolle ausfüllst, sondern das gesamte Unternehmertum mit all seinen Herausforderungen und Chancen übernimmst. Diese Verantwortung erfordert neben den Fachkenntnissen in der Heilkunde, auch ein tiefes Verständnis für Patientenbeziehungen und -management. Es ist ein umfassender Wandel, der ein hohes Maß an Engagement, Flexibilität und Ausdauer von dir verlangt.

Die Selbstständigkeit ermöglicht es dir, deine Vision von der selbstständig ausgeübten Heilkunst direkt in die Tat umzusetzen, fordert aber auch, dass du in allen Aspekten deiner Praxis proaktiv bist. Von der Patientenakquise über die Abrechnung bis hin zur Qualitätssicherung deiner angebotenen Leistungen bist du die treibende Kraft.

Die Vorbereitungszeit auf die Anerkennung als Heilpraktiker:in bedeutet deine erste große Herausforderung, bei der du viele dieser Fähigkeiten unter Beweis stellen und weiterentwickeln kannst. Eine gute Strukturierung, durchdachte Vorbereitung und ständige Selbstreflexion sowie die Kontrolle und gegebenenfalls Anpassung deiner Entscheidungen sind dabei unerlässlich. Zur Unterstützung haben wir ein ergänzendes Arbeitsblatt zur Checkliste erstellt, welches dir hilfreiche Orientierung bieten kann. Hier das Arbeitsplatz downloaden.

pruefung

Erfolg ist kein Zufall:
Prüfungsvorbereitung – so geht’s

3. Die Prüfungsvorbereitung: So geht’s

Warum ist die richtige Vorbereitung so wichtig?

Um als Heilpraktiker:in zugelassen zu werden, musst du eine staatliche Prüfung bestehen. Ohne diese Zulassung kannst du den Beruf nicht ausüben. Daher ist eine gründliche Vorbereitung entscheidend, um deine beruflichen Ziele zu erreichen anderen Menschen helfen zu können.

Die Vorbereitungsphasen für die HP Prüfung

Für den erfolgreichen Prüfungsabschluss braucht es eine klare Unterscheidung deiner Vorbereitunsgphasen. Zuerst brauchst du Klarheit über das Ziel und die damit verbundene Aufgabenstellung. Dann ist es wichtig die inhaltlichen Vorbereitungen im vorgegeben Zeitrahmen umzusetzen.  

Vor der Prüfung!

  1. Zunächst ist es wichtig, zwischen dem für den beruflichen Erfolg erforderlichen Wissen und dem speziell für die Prüfung benötigten Wissen zu unterscheiden. Für jede von dir angestrebte oder ausgeübte Therapieform ist eine spezifische Ausbildung, das erforderliche Fachwissen sowie die kontinuierliche Weiterbildung unerlässlich. Im besten Fall engagierst du dich in Qualitätszirkeln oder fachspezifischen Balintgruppen.
  2. Die Kenntnisprüfung für die Zulassung als Heilpraktiker zielt darauf ab, eine Gefährdung der behandelten Menschen zu vermeiden. Kernpunkte der Prüfung sind das Erkennen und korrekte Einordnen akuter Erkrankungen, die zwingend ärztlich behandelt werden müssen, sowie die korrekte Einordnung deiner beruflichen Tätigkeit in einen rechtlichen Rahmen.
  3. Es ist wichtig, sich über die bevorstehende Prüfung im Klaren zu sein. Der grundlegende Unterschied in der Prüfungssituation besteht zwischen dem „Großen Heilpraktiker“ und dem „Sektoralen Heilpraktiker“. Der „Große Heilpraktiker“ darf mit nur durch Arztvorbehalte eingeschränkten Rechten die selbstständige Ausübung der Heilkunde betreiben. Der sektorale Heilpraktiker ist jeweils auf das Gebiet seiner Fachausbildung beschränkt und erfordert ein spezifisches Examen in Bereichen wie Physiotherapie, Ergotherapie oder Psychologie. Während der große Heilpraktiker sowohl eine schriftliche als auch eine mündliche Prüfung umfasst, ist für den sektoralen Heilpraktiker nur eine mündliche Prüfung erforderlich. Je nach Region gibt es auch die Möglichkeit, einen Antrag auf Prüfung nach Aktenlage zu stellen. Hier haben wir die Anforderungen für die Zulassung als Sektoraler Heilpraktiker Physiotherapie zusammen gestellt.

Was brauchst Du für die Prüfung?

Die komplette Heilpraktikerprüfung besteht aus zwei Teilen: einer schriftlichen und einer mündlichen Prüfung. Für en sektoralen Heilpraktiker brauchst du meist nur die mündliche Prüfung. 

Die schriftliche Prüfung umfasst Multiple-Choice-Fragen, die Dein Wissen in Anatomie, Physiologie, Pathologie sowie die gesetzlichen Rahmenbedingungen und das Infektionsschutzgesetz testen.

Die mündliche Prüfung ist ein Gespräch, in dem Du die Anwendung Deines Wissens und den Umgang mit Patient:innen zeigen musst. Diese Prüfung erfordert fachliches Wissen, kommunikative Kompetenz und die Fähigkeit, Fallbeispiele zu lösen.

Eine detaillierte Anleitung zur Prüfungsvorbereitung findest Du in unserem ausführlichen Artikel zu diesem Thema. Hier erfährst Du alles, was Du wissen musst, um die Prüfung erfolgreich zu bestehen und sicher in Deine Karriere als Heilpraktiker:in zu starten.

Welche Kenntnisse werden in der Prüfung erwartet?

  1. Wissen in Anatomie, Physiologie und Pathologie: Diese Grundlagen sind das A und O. Ohne fundiertes Wissen in diesen Bereichen wirst du die Prüfung nicht bestehen und auch nicht kompetent behandeln können. Du musst die Struktur und Funktion des menschlichen Körpers sowie die verschiedenen Krankheitsbilder und deren Ursachen genau kennen.
  2. Gesetze und Vorschriften: Kenntnisse der rechtlichen Rahmenbedingungen sind essenziell. Unwissenheit in diesem Bereich kann echte rechtliche Probleme verursachen und deine berufliche Zukunft gefährden. Du musst das Heilpraktikergesetz, das Infektionsschutzgesetz, das Patientenrechtegesetz und weitere relevante Vorschriften verstehen und anwenden können.
  3. Praktische Fertigkeiten: Theorie ist wichtig, aber du musst auch praktische Fähigkeiten nachweisen. Deine Patient vertrauen darauf, dass du nicht nur theoretisch fit bist, sondern auch praktisch sicher agierst. Dazu gehören die Durchführung von Untersuchungen, die Anamneseerhebung und das Erkennen von Notfallsituationen.

Obwohl die Regelung der Prüfungen in Deutschland Sache der Bundesländer ist, hat das Bundesgesundheitsministerium nach langjährigen Diskussionen gemeinsame und von allen Ländern anerkannte Leitlinien zur Überprüfung von Heilpraktikeranwärterinnen und -anwärtern beschlossen. Diese Leitlinien sind im Bundesanzeiger veröffentlich 1

Depositphotos_238534258_XL

Organisation des Alltags:
Bewältige die Herausforderung

4. Organisation des Alltags ist essenziell

Was braucht es damit dein Alltag funktioniert?

Auf dem Weg zur Heilpraktikerprüfung stehen dir nicht nur fachliche, sondern auch persönliche Herausforderungen bevor. Eine davon ist die Organisation deines Alltags, insbesondere die Balance zwischen Ausbildung, familiären Verpflichtungen, beruflichen Anforderungen und persönlichen Bedürfnissen.

Soziale Akzeptanz und familiäre Unterstützung

Die intensive Vorbereitung auf die Heilpraktikerprüfung erfordert viel Zeit und Energie. Dies betrifft nicht nur dich, sondern auch dein soziales Umfeld. Deine Familie muss mit den Veränderungen und Anforderungen, die die Vorbereitungszeit mit sich bringt, umgehen. Das kann bedeuten, dass du weniger Zeit für gemeinsame Aktivitäten hast und häufiger Unterstützung im Alltag benötigst. Es ist wichtig, dass du offen mit deinen Angehörigen kommunizierst und ihre Unterstützung einholst, um gemeinsam diese Herausforderung zu meistern.

Balance zwischen Belastung und Regeneration

Die Vereinbarkeit von Vorbereitungszeit, familiären Verpflichtungen und einer bestehenden Berufstätigkeit stellt eine große Herausforderung dar. Ein flexibler Zeitplan, der feste Lernzeiten, Familienzeit und Erholungsphasen berücksichtigt, ist unerlässlich. Das Priorisieren deiner Aufgaben und das Setzen realistischer Ziele helfen dir, den Überblick zu behalten und den Stress zu minimieren. Deine sehr private Regeneration ist für Deinen Erfolg wichtig!

Dein Plan zum Durchalten

Plane im Vorfeld deine Schritte zur Neu-Organisation deines Alltags. Du bist gerade bei einer grundsätzlichen Neuorientierung deines Lebens. Für Menschen in deinem Umfeld sind deine Träume und dein Glauben an deren Realisierbarkeit mnicht unbedingt nachvollziehbar oder gar so selbstverständlich wie für dich. Erhalte Dir Deien Motivation udn Deinen Traum und bedenke welchen Belastungen du dich und deine Mitmenschen aussetzen willst und kannst. 

Kommunikation und Unterstützung:

  • Rede offen mit Familie und Freunden über deine Ziele und die damit verbundenen Herausforderungen. Ihre Unterstützung kann entscheidend sein.
  • Verbalisiere unterschiedliche Vorstellungen für die anstehende Zeit
  • Klärt gemeinsam ob sich Verantwortlichkeiten für Familienaufgaben verschieben
  • Beschreibt gemeinsam Lösungsstrategien

Zeitmanagement und Prioritäten:

  • Es kann helfen die gewünschten gemeinsamen Zeiten deutlicher zu definieren
  • Plane fest Lern- und Vorbereitungszeiten ein. Berücksichtige hierbei die Intensivierung je näher die Prüfung kommt
  • Erstelle einen flexiblen Zeitplan, der sowohl Lernzeiten als auch Zeit für Familie und Erholung berücksichtigt.
  • Setze klare Prioritäten und sei bereit, Anpassungen vorzunehmen, wenn nötig.

Netzwerken:

  • Suche den Austausch mit anderen angehenden Heilpraktiker:innen 
  • Netzwerke und Selbsthilfegruppen können wertvolle Unterstützung bieten und das Gefühl der Isolation mindern wenn dein Umfeld die individuelle Situation nicht unbedingt nachvollziehen kann

Selbstfürsorge:

  • Achte auf deine eigenen Bedürfnisse
  • Deine Gesundheit hängt von der Balance zwischen Anspannung und Entspannung ab.
  • Mache bewusst Pausen, Dein Gehirn verarbeitet das Gelernte auch in den Pausen. 
  • Ausreichend Schlaf ist Grundlage des Lernerfolgs
  • Regelmäßige körperliche Aktivität ist wichtig, um Stress zu bewältigen und langfristig motiviert zu bleiben.

Mit diesen Strategien kannst du die sozialen und familiären Herausforderungen auf dem Weg zur Heilpraktikerprüfung erfolgreich meistern und dich optimal auf deine berufliche Zukunft vorbereiten.

Depositphotos_222648400_XL

Selbststudium und Coaching:
Der Weg zum Erfolg 

5. Selbststudium und Coaching

Was brauchst du auf deinem Weg zum Erfolg?

Die Entscheidung, wie du dich auf die Heilpraktikerprüfung vorbereitest, ist entscheidend für deinen Erfolg. Dabei stellt sich die Frage: Möchtest du dich alleine vorbereiten, eine fest strukturierte Schule besuchen oder gezielt individuelles Coaching in Anspruch nehmen? Alle Ansätze haben ihre Vor- und Nachteile, und es ist wichtig, deine eigenen Bedürfnisse und Grenzen zu kennen.

Selbststudium: Flexibel und eigenverantwortlich

Das Selbststudium bietet dir die Möglichkeit, dich in deinem eigenen Tempo vorzubereiten. Du kannst deine Lernzeiten flexibel gestalten und dich auf die Themen konzentrieren, die dir schwerfallen. Hier sind einige Tipps, wie du das Selbststudium effektiv gestalten kannst:

  • Lernplan erstellen: Ein gut strukturierter Lernplan hilft dir, den Überblick zu behalten und systematisch vorzugehen.
  • Fachliteratur und Online-Ressourcen nutzen: Investiere in hochwertige Bücher und nutze vertrauenswürdige Online-Ressourcen.
  • Selbsttests und Übungsaufgaben: Prüfe regelmäßig dein Wissen mit Selbsttests und Übungsaufgaben.

Trotz der Flexibilität kann das Selbststudium auch Herausforderungen mit sich bringen, wie die Gefahr der Prokrastination und das Fehlen direkter Rückmeldung.

Kohorten-basiertes und individuelles Coaching: Lernen von einem erfahrenen Arzt

Durch individuelles oder gruppenbasiertes Coaching kannst du von der langjährigen Erfahrung eines erfahrenen Arztes profitieren. Dies kann dir den entscheidenden Vorteil verschaffen.

2024-05-28 21_33_31-temp.pdf - Adobe Acrobat Pro (32-bit)
  • Kohorten-basiertes Coaching:
    • Hier lernst du gemeinsam mit anderen angehenden Heilpraktiker:innen in einer strukturierten inhaltlichen Vorbereitung.
    • Der Austausch mit Gleichgesinnten und die gemeinsame Vorbereitung können motivierend wirken und dir helfen, schwierige Themen besser zu verstehen.
  • Individuelles Coaching:
    • Dieses Angebot ist individuell auf deine persönlichen Bedürfnisse zugeschnitten.
    • Du erhältst gezielte Unterstützung in den Bereichen, in denen du sie am meisten brauchst, was deine Erfolgschancen erhöht.
    • Zeiten und Inhalte werden in einem gemeinsamen Prozess zwischen dir und dem Coach vereinbart. Sie bleiben je nach Verlauf deiner Ausbildung anpassbar 

Warum Coaching von einem erfahrenen Arzt?

Fachliche Expertise. Durch seine interdisziplinäre Tätigkeiten und langjährige Erfahrung im medizinischen Bereich kann der Arzt komplexe Inhalte verständlich vermitteln und dir helfen, ein tiefes Verständnis der Materie zu entwickeln. Dies umfasst nicht nur die Grundlagen der Anatomie, Physiologie und Pathologie, sondern auch spezielle Themen, die in der Prüfung relevant sind.

Praktische Tipps. Der Arzt kennt die typischen Fallstricke und Herausforderungen, die in der Prüfung auftreten können. Durch praxisnahe Übungen und Simulationen kannst du lernen, wie du diese effektiv bewältigst. Diese praktische Erfahrung ist unbezahlbar, um in der Prüfungssituation sicher und kompetent aufzutreten.

Personalisierte Unterstützung. Ein erfahrener Coach kann deine individuellen Stärken und Schwächen erkennen und gezielt daran arbeiten. Dies ermöglicht eine maßgeschneiderte Vorbereitung, die genau auf deine Bedürfnisse abgestimmt ist. Du erhältst spezifisches Feedback und Ratschläge, die dir helfen, deine Fähigkeiten kontinuierlich zu verbessern.

Motivation und Selbstvertrauen. Durch die Unterstützung eines erfahrenen Arztes gewinnst du nicht nur an Wissen, sondern auch an Selbstvertrauen. Die Gewissheit, dass du von einem Profi begleitet wirst, kann dir helfen, deine Ängste und Unsicherheiten zu überwinden und motiviert zu bleiben.

Erfolgsstrategien. Der Arzt kann dir bewährte Lern- und Prüfungstechniken beibringen, die dir helfen, effizienter zu lernen und deine Erfolgschancen zu maximieren. Dazu gehören Techniken zur Stressbewältigung, effektive Lernmethoden und Strategien für den Umgang mit Prüfungsangst.

Coaching beim Arzt oder Heilpraktiker?

Das ist kein wirklicher Gegensatz. Der Arzt verfügt über eine umfassende medizinische Ausbildung und praktische Erfahrung, die oft tiefer und breiter gefächert ist als die eines Heilpraktikers. Er ist je nach persönlichem Werdegang eher ein „Allrounder“ medizinischer Arbeit. Für die Prüfung ein wesentlicher Vorteil, der sich bei zunehmender Spezialisierung ausgleicht.

Die medizinische Ausbildung und praktische Tätigkeit eines Arztes beinhaltet die Fähigkeiten der Anamnese, Untersuchung und das Erkennen akuter Notfälle was es ihm ermöglicht, ein fundiertes Verständnis komplexer medizinischer Zusammenhänge zu entwickeln und dieses Wissen effektiv zu vermitteln. Für dich als Lernende(r) entscheidend ist die individuelle Erfahrung, Einstellung und Lehrerfahrung des Coaches.

Ein erfahrener Praktischer Arzt und langjähriger Dozent in verschiedenen Gesundheitsfachberufen bietet dir nicht nur tiefgehendes fachliches Wissen und wertvolle Prüfungserfahrung, sondern auch praktische Tipps. Diese Kombination aus Lehre, Theorie und Praxis ist entscheidend, um dich optimal auf die Heilpraktikerprüfung vorzubereiten.

6. Heilpraktiker – eine Erfolgsgeschichte 

Viele Menschen, Physiotherapeut:innen, Ergotherapeut:innen und Fachkräfte in Pflege- und Gesundheitsberufen haben durch diese Ausbildung ihre Berufung gefunden und helfen nun erfolgreich anderen Menschen. Diese positiven Erfahrungen zeigen, dass der Weg über Selbststudium und Coaching nicht nur theoretisch möglich, sondern auch praktisch bewährt ist.

Neben den Menschen, die sich beruflich durch den Heilpraktiker vollkommen neu orientieren, gibt es auch Physiotherapeut:innen, Ergotherapeut:innen und Fachkräfte in Pflege- und Gesundheitsberufen, die durch eine Kombination aus Berufsausbildung, Selbststudium und Coaching ihre Berufung als Heilpraktiker:in gefunden haben.

Statistische Einblicke

Anzahl der Heilpraktiker in Deutschland In Deutschland praktizieren etwa 47.000 Heilpraktiker:innen. Diese Zahl verdeutlicht die bedeutende Rolle, die Heilpraktiker im deutschen Gesundheitssystem spielen​.

Patientenkontakte: Jeden Tag suchen rund 128.000 Menschen eine Heilpraktikerpraxis auf. Hochgerechnet sind dies etwa 46 Millionen Patientenkontakte pro Jahr. Diese hohe Anzahl an Patientenkontakten zeigt, dass Heilpraktiker:innen eine wichtige Ergänzung zur medizinischen Versorgung darstellen und bei vielen Menschen großes Vertrauen genießen​.

Verteilung und Praxisstandorte: Heilpraktiker:innen arbeiten flächendeckend in Deutschland. Etwa 48% praktizieren in ländlichen Gemeinden und Kleinstädten, was zeigt, dass Heilpraktiker:innen auch in weniger urbanen Gebieten gut vertreten sind und dort wichtige gesundheitliche Dienstleistungen anbieten​ 

Patientenprofil: Die Patient:innen von Heilpraktiker:innen sind zu 65% weiblich und zu 35% männlich. Die Altersverteilung zeigt eine bunte Mischung, wobei etwa die Hälfte der Patient:innen zwischen 30 und 60 Jahre alt ist. Dies verdeutlicht die breite Akzeptanz und den Bedarf an heilpraktischen Behandlungen über verschiedene Altersgruppen hinweg.

Ökonomischer Beitrag: Heilpraktiker:innen tragen signifikant zur Entlastung des Gesundheitssystems bei, da viele Patient:innen die Kosten selbst tragen. Der jährliche Umsatz der Heilpraktiker in Deutschland beträgt rund eine Milliarde Euro, wobei etwa 53% der Kosten von den Patient:innen selbst getragen werden. Dies zeigt die finanzielle Bedeutung der Heilpraktiker:innen sowohl für die Patient:innen als auch für das Gesundheitssystem insgesamt​.

Fazit: Dein Weg zur erfolgreichen Heilpraktikerprüfung

Die Heilpraktikerprüfung ist anspruchsvoll, aber mit der richtigen Vorbereitung kannst du sie erfolgreich bestehen. Profitiere von über 20 Jahren Erfahrung und melde dich für das kohorten-basierte oder individuelle Coaching an. Dieser Weg bietet dir die Unterstützung und das Wissen, die du brauchst, um deine Ziele zu erreichen und deine berufliche Zukunft zu beginnen.

Beginne jetzt deine Vorbereitung auf die Heilpraktikerprüfung – mit der optimalen Mischung aus Selbststudium und Coaching! Der erste Schritt: vereinbare ein Beratungsgespräch!


Fussnoten

  1. Leitlinien zur Überprüfung von Heilpraktikern veröffentlicht im Bundesanzeiger